Samstag, 2. Mai 2015

Passwortschutz der unter die Haut geht (In 5 Jahren diskutiert da keiner mehr drüber)


Hallo an alle, die mich kennen bzw. diesen Beitrag lesen:
Ich behaupte, 
in 5 Jahren, also so ca. Anfang 2020 spricht da keiner mehr drüber, 
dann haben wir das!

Quelle:

Ich habe im Moment keine andere Idee, wo ich das hinterlegen kann. Erzählt habe ich allen Menschen in meinem Umfeld schon vor mehreren Jahren, dass es schon "Verrückte" gibt, die sich einen Chip einpflanzen lassen und damit in Discotheken ihren Eintritt und Verzehr erfassen lassen, um später "kontaktlos" zu bezahlen.
Hier jetzt der weiterführende Gedanke, alle Zugangsdaten mit biometrischen Daten
abzusichern.


Bezahldienst PayPal will die Login-Maske abschaffen. (Quelle: Pixsell/imago)

Benutzername und Passwort sind längst nicht mehr zeitgemäß, halten sich aber trotzdem hartnäckig im Internet-Alltag. "Kill all Passwords" daher der Schlachtruf eines PayPal-Gurus im Kampf gegen das Kennwort-Unkraut. Die alternativen Techniken, die er zum Schutz aller Internetnutzer empfiehlt, gehen allerdings unter die Haut.

Passwörter werden gestohlen, geknackt und vergessen: Jonathan LeBlanc, Chef-Missionar für neue Technologien bei PayPal, nennt mehrere Gründe, warum das traditionelle Passwort eigentlich längst ausgedient haben sollte. 
Zum Beispiel, weil die meisten Internetnutzer immer noch viel zu schwache Kennwörter wählen aber auch, weil viele Online-Dienste ihre Kunden-Passwörter mit veralteten Algorithmen verschlüsseln.
Auch die bewährtesten Sicherheitsvorkehrungen können nicht vor Datendiebstahl schützen, solange Passworte zur Nutzerkennung der Standard bleiben, predigt LeBlanc auf Technik-Konferenzen in den USA und Europa. "Schwache Passwörter müssen mit etwas Physischem abgehärtet werden", erklärte LeBlanc im Interview mit dem "Wall Street Journal".Passwörter, die unter die Haut gehen
Aber auch Fingerabdruckscanner wie auf dem iPhone oder dem Samsung Galaxy S6 bieten keinen zuverlässigen Schutz. Das bewiesen unter anderem die deutschen Hacker des "Chaos Communication Club" (CCC).

Laut LeBlanc werden künftig Techniken den Zugang zu Internet-Diensten bestimmen, die vollkommen ohne Nutzernamen, Passwort und Fingerabdruck auskommen. So etwa Armbänder, die den unverwechselbaren Puls ihres Trägers erkennen und dessen Identität kabellos der Anwendung auf dem Smartphone oder PC bestätigen. Kanadische und britische Banken experimentieren bereits mit dem Authentifizierungsarmband des Start-ups Nymi, wie das Tech-Blog "ZDNet" berichtet.

Passwörter, die unter die Haut gehen

RFID-Chip zur Implantation in die Hand (Quelle: Edward/ Creative Commons (BY-SA 2.0)) Bereits Realität: Die Angestellten einer schwedische Firma machten es vor und ließen sich den Tür-Schlüssel in die Hand einpflanzen. (Quelle: Edward/ Creative Commons (BY-SA 2.0))
Die Lenovo-Tochter Motorola stellte bereits seit Jahren einen dünnen Mikrochip vor, der unter der Haut platziert wird. Der Chip kann den Herzschlag und andere biometrische Daten erfassen und ebenso wie das Armband drahtlos übermitteln.

Eine weitere Vision von Motorola ist die "Passwort-Pille" – ein Kapsel mit Mikrochip, die geschluckt wird und ihren Strom über die Magensäure erhält. 
In einer von Motorola präsentierten Version sendet der Chip ein 18-Bit-Signal durch den Körper. Das Signal wird bei jedem Menschen unterschiedlich verzerrt und so jeden Nutzer eindeutig identifizieren.
PayPal selbst arbeitet zwar noch an Fingerabdruckscannern, schielt mit dem zweiten Auge aber auf Techniken, die komplett im Inneren des Anwenders stecken. Zudem entwickelt der Zahlungsdienstleister zusammen mit anderen Mitgliedern der "Fido Alliance" Software-Standards, die den Passwort-Nachfolgern den Weg bereiten sollen. Das für Sommer 2015 angekündigte Windows 10 wird erstmals biometrische Logins nach dem Standard Fido 2.0 unterstützen.
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